Aida - 1981
La Gioconda - 1986
3 x Osmin - 1987 - 1991 - 2002
Hagen Amsterdam - 1998
Hagen Genf - 2002
Hagen Genf - lang
Parsifal - 2002
Seitenblicke - 2015
Capriccio - 2013
Arabella - 2015 + 2016
Gladiator in 6 Minuten
Der geborene Wiener zählt zu den bedeutendsten Bassisten unserer Zeit.
Nach Siegen bei den Wettbewerben in Barcelona und Paris erste Engagements in Linz und Stuttgart.
Ab 1976 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.
Ernennung zum Kammersänger 1986, und Ehrenmitglied seit 1999.
Allein in der Wiener Staatsoper ca. 1150 Vorstellungen (gesamtes Wagner-Bass-Repertoire und überwiegend Verdi- und Strauss-Partien). Langjähriges Mitglied bei den Salzburger Festspielen (über 280 Vorstellungen als Osmin, Rocco, Sarastro, Komtur, Großinquisitor…) sowie in Bayreuth, Verona, Edinburgh und den Bregenzer Festspielen.
Über 120 Partien in mehr als 2500 weiteren Vorstellungen an allen großen Häusern der Welt, besonders mit Ochs, Hagen, Gurnemanz, Osmin, Morosus, Rocco, Boris (Lady Macbeth), Attila, Mephisto …
Eröffnungspremieren an der Mailänder Scala mit Turandot, Parsifal, Götterdämmerung, Fidelio und Rosenkavalier.
Spielzeiten 2014/15/16 u.a. Wiener Musikverein und Brucknerhaus Linz Mussorgskis Lieder und Tänze des Todes (russ.), Wiener Staatsoper Lady Macbeth von Mzensk (Boris), Boris Godunov (Pimen), Parsifal (Gurnemanz), Rosenkavalier (Ochs), Marseille Holländer (Daland), Münchner Festspiele Arabella (Waldner) Neuinsz. - Dirigent Philipp Jordan, Budapest Götterdämmerung (Hagen), Karlsruhe Parsifal-Gala (Gurnemanz), Dresden Arabella (Waldner) - Dirigent Christian Thielemann, München Arabella (Waldner) - Dirigent Philipp Jordan, Minsk Holländer (Daland), Wiener Volksoper Anatevka (Tevje-Debüt), Oradea (Rumänien) Gala, London Buckingham Palast Galakonzert Entführung (Osmin), etc.
Spielzeiten 2017-2020 Linz Brucknerfest Russischer Soloabend, Minsk Holländer (Daland), Paris Opera National Wozzeck Neuinsz. (Doktor), Arabella (Waldner) Neuinsz., Wiener Volksoper La Wally Neuinsz. (Stromminger-Debüt), Anatevka (Tevje), Die Räuber Neuinsz. (Maximilian-Debüt und Priester-Debüt) Buenos Aires Rosenkavalier Neuinsz. (Ochs), Linz Brucknerfest Entführung (Osmin) und Abschluß-Gala für Intendant Prof. Hajo Frey, Wiener Staatsoper Arabella (Waldner), Hannover Fledermaus-Gala (Frosch-Debüt und russ. Arien als Gast bei Orlofsky), Berlin Deutsche Oper Lady Macbeth von Mzensk (Boris), Dresden Ödipus Rex Neuinsz. (Teiresias Bühnen-Debüt), Münchner Opernfestspiele Arabella (Waldner), London Königskinder Neuinsz. (Holzhacker-Debüt), Théatre des Champs Élysées Arabella (Waldner) konz., Amsterdam Concertgebouw Faust-Szenen konz., Wiener Volksoper Zigeunerbaron Neunisz. (Zsupan-Debüt), Wuppertal KURT-RYDL-GALA, Wiener Stephansdom Krönungsmesse, Wiener Konzerthaus Gala-Konzert (UA der Werke von Arkadij Eisler), Muscat Zauberflöte, Tokio Fledermaus-Gala (Frosch und russ. Arien als Gast bei Orlofsky), etc.
Seit April 2020 betreibt KS Kurt Rydl eigene Kanäle auf
Spielzeiten 2022-2023 Wuppertal Historische Stadthalle Schnittke "Faust-Kantate" (Debüt als Faust) - Dirigent Patrick Hahn, Oslo Opernhaus Arabella konz. (Waldner), Dresden Semperoper Arabella (Waldner) - Dirigent Christian Thielemann, Wien Theater an der Wien Lulu Neuinsz. (Debüt als Schigolch), Wuppertal Historische Stadthalle Walküre 1. Akt konz. (Hunding) - Dirigent Patrick Hahn, etc.
Spielzeit 2024 Dresden Semperoper Debüt als Dikoj in Leoš Janáčeks "Katja Kabanova", Zürich Debüt als Haushofmeister in Strauss' "Ariadne auf Naxos", Berlin - Staatsoper Berlin (unter den Linden) Meistersinger Hans Schwarz in Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg"
Pläne für Spielzeiten 2025/2026 Antwerpen / Gent Wagner "Parsifal", Wuppertal Historische Stadthalle Wagner "Der Ring des Nibelungen", München Richard Strauss "Ariadne auf Naxos", Wien Theater an der Wien / Wiener Festwochen Wagner "Parsifal"
Zahlreiche Opern- und Konzertgesamtaufnahmen (CD, DVD, Blu ray) unter Celibidache, Dohnanyi, Haitink, Haenchen, Karajan, Levine, Maazel, Metha, Muti, Sinopoli, Stein, u.v.a.



MACBETH (Verdi) Arie des Banquo
Der Titan der tiefen Töne
Mit einem Vorwort von Placido Domingo und Coverpainting von Gottfried Helnwein
Einzigartiger Umfang, faszinierende Gestaltung Wie feiert man »400 Jahre Oper«? Mit dem 60. Geburtstag von Kurt Rydl. Ein Buch als »backstage pass« in die faszinierende Welt der Oper. So aufsehenerregend wie sein Held: ein Titan der tiefen Töne, ein Musikkraftwerk.
Oder der ganz normale Wahnsinn im 24-Stunden-Takt: Rydls »Rush Hours« von Rolle zu Rolle als Foto-Protokoll: SO SINGE, HELD! Kurt Rydl gab es schon als Attila, Osmin, Rocco, Pimen, Méphistophélès, Hagen, Gurnemanz, Ochs ... jetzt gibt es ihn endlich auch als Buch!
Der MegaBass Kurt Rydl
Text von Oliver Spiecker Fotografien von Mathias Bothor
Format: 24 x 30 cm 384 Seiten, mehr als 400 Farbabbildungen Hardcover September 2007 ISBN 978-3-85033-087-9 € 49,90 sfr 82,50 |
"Der Ochs ist ja kein böser Mensch"
Artikel von Andreas Láng, PROLOG der Wiener Staatsoper

(Foto: Axel Zeininger)
Rund 3200 Vorstellungen weltweit – davon mehr als 1000 an der Wiener Staatsoper – und jährlich kommen nach wie vor in unvermindertem Tempo weitere Aufführungen hinzu: Da kann es sich nur um Kurt Rydl handeln.
Allein in den nächsten Jahren verzeichnet sein gefüllter Terminkalender Auftritte in München und Dresden als Gurnemanz, in London als Hagen, Rocco und Sparafucile, in Rom, Cagliari und Toulouse als Ochs, in Zürich als Rocco, in Paris als Doktor (Wozzeck) und John Claggart.

Doch trotz dieser Vorstellungsdichte und des riesengroßen Repertoires von über 100 Partien, steht nach wie vor immer wieder das eine oder andere Rollendebüt an, so etwa der Méphistophélès in Berlioz’ Faust Verdammnis an der Dresdner Oper.
Da ein so erfülltes und abwechslungsreiches Sängerleben auch dokumen-tarisch festgehalten gehört, erscheint nun im Oktober zu seinem 60. Geburtstag – quasi als Zwischenbericht – eine reich bebilderte Biographie, die die bisherigen Stationen des österreichischen Basses und Ehrenmit-gliedes der Wiener Staatsoper ebenso aufzeigt, wie künftige Opernaktivitäten.
„Es ist ein Buch, das über den Sänger, über den Menschen, über das zeitgeschichtliche Drumherum viel zeigt“, freut sich Kurt Rydl über das 384 Seiten-Opus. Im Übrigen hält er nichts davon, ein derartiges Buch erst dann herauszubringen, wenn die Karriere schon beendet ist, da „es ja viel schöner ist, wenn sich der Betreffende noch im Saft befindet, wenn die Biographie erscheint und das Ganze nicht nur als Rückblick fungiert.“
Dementsprechend erhofft er sich zum 60er noch viele aktive Jahre, in denen er in angenehmer Atmosphäre mit Menschen zusammenarbeiten kann, die der Musik mit Liebe und Demut begegnen.
Darüber hinaus hat Rydl auch für den allgemeinen Opernbetrieb einen Wunsch parat:
„Dass nicht alles zum Hype, zum Event hochstilisiert wird und die Sänger außerdem nicht ständig über ihr Fach singen. Kaum ist heutzutage ein Tenor als Pedrillo erfolgreich, schielt er bereits nach dem Tamino. Und jeder bessere Kavaliersbariton hat schon die Bestellung für eine Augenklappe aufgegeben, weil er den Wotan verkörpern möchte.“
Das Wiener Publikum kann den Jubilar im Oktober gleich drei Mal in einer seiner Paraderollen als Ochs im Rosenkavalier erleben. Nicht weniger als 180 Mal hat Kurt Rydl den Landadeligen schon verkörpert – zum ersten Mal 1985 in Turin, mehr als 40 Mal im Haus am Ring und in der jüngsten Vergangenheit in einer Neuproduktion in Los Angeles in der Regie von Maximilian Schell und der Ausstattung von Gottfried Helnwein.

So viele unterschiedliche Produktionen es aber auch waren, am positiven Grundcharakter des Ochs ließ Rydl niemals Zweifel aufkommen.
„Für mich ist wesentlich, dass das Publikum am Schluss, wenn Ochs abtritt, mit einer Portion Sympathie an ihn zurückdenkt. Wenn die Zuschauer sagen, was auch die Marschallin sagt – „da geht er hin, der aufgeblas’ne schlechte Kerl“ – dann hat der Interpret etwas falsch gemacht. Der Ochs ist ja kein böser Mensch. Er ist eine Falstaff-Figur, ein Schwerenöter, den man im Grunde doch gern hat.“
Ob diese positive Charakterzeichnung beim Zuschauer allerdings entsprechend angenommen wird, hängt für Kurt Rydl im Wesentlichen vom Gelingen des zweiten Aktes ab.
„Der erste Akt mit den vielen hohen und tiefen Tönen ist zwar schwer, aber nicht wirklich dankbar, da sich letztlich alles auf die Marschallin und Octavian konzentriert. Im dritten Akt ist der Ochs zwar wichtig, verliert aber durch dieses herrliche Terzett am Schluss der Oper an Bedeutung. Im zweiten Akt kann er hingegen wirklich aufdrehen, da er spätestens nach der Rosenüberreichung die Bühne beherrscht.“

Um Ochs vollends zum Sympathieträger werden zu lassen, empfiehlt Kurt Rydl allen Interpreten das Vermeiden übertriebener Derbheit. Angedeutete Ehestandsbewegungen im dritten Akt beispielsweise, sind seiner Meinung nach absolut fehl am Platz. „Hin und wieder darf er das Rockerl des vermeintlichen Marianderls heben, ihren Hintern tätscheln. Mehr ist aber nicht notwendig.“
Anhang
Nach diesem Artikel gab, bzw. gibt Kurt Rydl u.a. an folgenden Orten seinen Ochs im "Rosenkavalier"
Tokio (mit Dresdener Oper)
Toulouse
Dresden
Peking (mit der Deutschen Oper Berlin)
Rom
Dresden
Hannover (Galavorstellung)
Wien
Berlin
Dresden
Amsterdam (Neuinszenierung unter Sir Simon Rattle, Regie: Brigitte Fassbaender)
Berlin (Deutsche Oper)
Kein Wunder, dass man auch am Ort der Uraufführung, nämlich der Dresdner Semperoper, Kurt Rydl für das Jubiläum „100 Jahre Rosenkavalier“ als Ochs eingeladen hat.

DER ROSENKAVALIER (Strauss) Schluss des 2.Akts
New York
Viennese Opera Ball
Linda Watson zusammen mit der künstlerischen Leiterin von AIMS, Andrea Huber, beim Wiener Opernball im Waldorf Astoria Hotel von New York.

Das festliche Ereignis rangiert an der Spitze US-Amerikanischen Bälle und zählt neben namhaften Künstlern auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon nebst Frau Yoo Soon-taek zu seinen Gästen.

Unten ein Gast aus Wien.


Während dieser Text unformatiert wurde, sind die oberen Zeilen entsprechend ihrer Bezeichnungen formatiert worden. Jede Überschrift wird zentriert dargestellt, es sei denn man befiehlt Links- oder Rechtsbündigkeit.
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Bin gespannt, was sich unter den oben beiden genannten Dingen verbirgt.
Buenos Aries
Teatro Colon bringt Elektra
Linda Watson präsentiert im größten Opernhaus der Welt, dem Teatro Colon, ihre viel umjubelte Interpretation der Elektra. Es dirigiert Roberto Paternostro. Die Regie führt Petro Pablo Garcia Raffi.
